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Kork - ein natürlicher Kreislauf


Willkommen in der Korkmühle Näfels!

Kork und Umwelt

Aus obenstehender Darstellung geht hervor, dass Kork ein fast 100%-iges Recycling zulässt. Es handelt sich um einen sanften, sich reproduzierenden, biologisch vollständig abbaubaren, d.h. Ökologisch absolut unbedenklichen Werkstoff.

Natur ist kein abgewetztes Schlagwort im modernen Markt. Besonders Massenprodukte gilt es auf biologische Abbaufähigkeit und/oder Wiederverwertbarkeit hin streng zu prüfen. Die Zukunft des Menschen und seiner Umwelt steht und fällt mit der Anwendung sanfter und umweltschonender Rohstoffe.

Kork hat somit Zukunft! Dieser natürliche Rohstoff wird aus der Baumrinde der Korkeiche «quercus suber L» im Mittelmeerraum (vornehmlich iberische Halbinsel) gewonnen. Ungefähr 42 Millionen Zellen pro Kubikzentimeter Kork ergeben hervorragende Eigenschaften des geringen Gewichtes, der Elastizität und der Undurchlässigkeit für Gas und Flüssigkeiten. Mit der Korkrinde schafft die Natur einen unverwesbaren Werkstoff, der zugleich Wärme-, Kälte- und Schwingungsisolator, aber auch ein unvergleichlicher und moderner Flaschenverschluss für hochklassige Flaschenweine ist.

Tradition pflegt die Firma Gebr. E. & H. Schlittler AG, Korkmühle, Korken- & Presskorkfabrik in CH-8752 Näfels seit dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Seit bald 140 Jahren pflegt die Firma Schlittler diese schöne Tradition und versorgt Weinbau & -handel mit Flaschenkorken aus Naturkork. Strengste Qualitätskontrollen und werkseigene Veredlungsanlagen sowie modernste Sterilisationsmethoden erfüllen dabei die hohen Anforderungen, die an diese besondere Naturprodukt gestellt werden.

Recycling von Altkorken und Herstellung von Presskork hat sich Schlittler AG - einzige Korkmühle und Presskorkfabrik in der Schweiz - zur Aufgabe gemacht. Es werden nicht nur Korkabfälle aus der Naturkorkproduktion, sondern vor allem rezyklierbare Altkorken zu Korkschroten vermahlen. Mehr und mehr wird Korkschrot im biologischen Bau als Schüttisolation verwendet. Ein Teil des Schrotes dient auch zur Herstellung von Presskork; dieser findet ein breites Anwendungsfeld in der Industrie, vornehmlich in Bau und Orthopädie.

Die CO2-Bilanz spricht übrigens klar für das Massenprodukt Naturkorken - hier die CO2-Emission bei der Herstellung von Flaschenverschlüssen:

• Naturkorken 8 g CO2 / Einheit
• Plasticzapfen 16 g CO2 / Einheit
• Aluminiumverschluss 36 g CO2 / Einheit (bei 70% Recycling)
• Aluminiumverschluss 52 g CO2 / Einheit (bei 35% Recycling)

… ganz zu schweigen von der ökologischen Bedeutung der Korkeichenwälder in den Produktionsländern

Weingenuss ist eben auch Gewissensfrage! Der «ecological footprint» ist entscheidend.


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