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Herstellung
von Korken
In
früheren Zeiten wurden die Korken in Handarbeit aus Würfeln hergestellt,
die aus den Korkplatten herausgeschnitten wurden, oder einfach aus
Korkresten. Mit Ausnahme von einigen besonderen Fällen werden Korken
heute maschinell erzeugt, d.h. die Korkplatten werden in Streifen
geschnitten und nach dem Locheisenprinzip gebohrt: so erhält man Zylinder
und als Abfall Korkspäne, die ihrerseits zu Korkschrot verarbeite
(gemahlen) werden. Da durch die wachstumsbedingte Uneinheitlichkeit des
Materials die Qualität der einzelnen Korken variiert, muss unbedingt eine
Sortierung erfolgen. Das ist eine sehr schwierige und mühsame Arbeit, die
grosse Erfahrung voraussetzt.
Diese Sortierung wird heutzutage in leistungsfähigen Produktionsbetrieben
der Herstellländer phototechnisch vorgenommen. Die Herstellung von Korken
gestaltet sich auch dadurch als schwierig, weil verschiedene Typen
zylindrische und konische in vielen diversen Grössen produzieret werden müssen.
Champagnerkorken (Handimitation oder rundgeschnitten),
zylindrische oder konische Korken und noch viele andere
Sonderformate. Jeder Korkentyp kann verschiedene Ausmasse haben, die sich
in Bruchteil eines Millimeters voneinander unterscheiden und von
Spezialkorken von 2 mm Durchmesser und 9 mm Länge bis zu Stopfen von 120
mm Durchmesser und 50 mm Länge reichen. Ein Blick auf die Preislisten genügt,
um uns von der Vielfalt der verschiedenen Grössen und Kaliber zu überzeugen. |